Die Vizepräsidentin des Bundesverbandes Frau Lallmann schreibt  einen offenen Brief an Herrn Welke

 

Sehr geehrter Herr Welke

seit Jahren verfolge ich die Heute Show mit großer Zustimmung.

Aber am Freitag, den 27.09.2019 war ich fassungslos, da Ihre Ausführungen über die Homöopathie deutlich zeigte, dass Sie sich mit diesem Thema äußerst unzureichend befasst hatten! Ich weiß nicht ob es etwas nützt, aber ich möchte Ihnen von einigen meiner zahllosen Erfahrungen mit der Homöopathie berichten.

Bei einer davon ging es um eine eitrige Halsentzündung, die ich gerade bekam, als mein behandelnder Homöopath gerade auf einer Fortbildung war und ich also einen Schulmediziner aufsuchen musste, der mir natürlich ein Antibiotikum verschrieb, dass ich auch brav nach Anweisung nahm. Nachdem die Entzündung abgeklungen war, dauerte es keine 8 Wochen und ich hatte wieder eine solche. Diesmal war mein Homöopath wieder vor Ort und ich konnte sie diesmal mit hoch potenzierter Homöopathie behandeln. Es war das letzte Mal, dass ich an einer solchen Entzündung litt! Das ist jetzt rund 40 Jahre her.

 

Ein anderes Beispiel ist, dass mein Sohn sich (4jährig) im Kindergarten eine Streptokokken- Infektion geholt hatte. Da ich keine Antibiotika anwenden wollte holte ich mir Rat bei einem Homöopathen und gab meinem Sohn das Mittel. Bei der nächsten Kontrolluntersuchung war der Kinderarzt hoch erstaunt darüber, dass mein Sohn ohne Antibiotikum (wie er sagte) "völlig sauber war". Viele Kinder im Kindergarten mussten mehrere Antibiotikakuren (im Abstand von wenigen Wochen) über sich ergehen lassen. Mein Sohn hat sich danach nicht mehr angesteckt. Mehr als ein Jahr zuvor war mein Sohn an einer Iritis erkrankt und kurz vor dem Erblinden, als es endlich diagnostiziert wurde. Die einzige Behandlung, die in der Augenklinik bekannt war, waren kortisonhaltige Augentropfen. Obwohl umfangreiche Diagnostik vorgenommen wurde, konnten die Ärzte die Ursache der Erkrankung nicht ergründen. Mein Sohn wurde mit der Prognose entlassen: Alle 1-2 Jahre ein neuer

 

 

Kennen Sie schon die Ermündigungswohnung in Berlin-Marzahn ??

 

Im Reich der hundert Helferlein

 

Seit 2014 gibt es in Berlin-Marzahn die Ermündigungsgwohnung. Eine Modellwohnung der OTB, einem Projekt  von Wohnungsdienstleistern und vielen Zweigen der Gesundheitsbranche und deren Partner aus Forschung und Industrie. Sie soll demonstrierten, wie selbstbestimmtes Leben im Alter möglich ist.

Wir haben sie von einer Person testen lassen, die zur Zielgruppe gehört. Die stellvertretende Vorsitzende des Senioren Schutz Bund GP Marzahn-Hellersdorf e.V., Astrid Schilling, hat  sich die Wohnung und ihre vielen einzelnen Elemente  von Anja Schlicht, einer Vertreterin der Gesellschaft, vorführen lassen.

Die besuchte Modellwohnung würde in mit allen Elementen 9000 € im Monat warm kosten. Hier musste unsere Astrid schlucken. Aber zum Glück besteht die Wohnung aus vielen einzelnen Elementen, die in jeder Wohnung installiert werden könnte.  Denn bei entsprechendem Bedarf übernehmen die Pflegekassen viele Kosten, man muss es nur wissen.

Unsere stellvertretende Vorsitzende Astrid Schilling war insgesamt begeistert, aber lesen  Sie selbst den Artikel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/besuch-in-der-ermuendigungswohnung-im-reich-der-hundert-helferlein/24684374.html

und vor allem haben Sie den Mut ihre Ansprüche anzumelden und durchzukämpfen!!

Wir helfen unseren Mitgliedern und geben jedem gerne einen Tipp!.

 

Kerstin Harder

(Vorsitzende Senioren Schutz Bund GP Marzahn-Hellersdorf e.V.)

Senioren Schutz Bund GP in Südniedersachsen fordert

die Beibehaltung von Homöopathie im Leistungskatalog der Kassen

 


Ein gefährliches „Sommertheater“ das mit der weiteren Entmündigung des Bürgers auf gesundheitlichem

Sektor enden könnte, öffnete dieser Tage seinen Vorhang.


Vor dem Hintergrund, dass in Frankreich ab 2021 die Krankenkassen die Kosten für homöopathische Medikamente nicht einmal mehr teilweise erstatten dürfen, traten auch die deutschen Pharmalobbyisten auf die Bühne. Sie forderten prompt, dass auch die Krankenkassen in Deutschland die teilweise Kostenerstattung aus den Leistungskatalogen streichen sollen. Dabei sind homöopathische Arzneimittel gar kein Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten werden also nicht automatisch übernommen. Es gibt nur einzelne Kassen, die diese Medikamente freiwillig bezahlen. Sie wollen damit gezielt Menschen gewinnen, die an einer alternativmedizinischen Behandlung interessiert sind und haben ihrerseits nur die Regeln des freien Wettbewerbs genutzt. Und das soll auch so bleiben -
meinen WIR!! Denn wer nicht nur auf die Schulmedizin setzen will, sollte die Möglichkeit haben, die Kosten dafür erstattet zu bekommen.
Kritiker*innen der kassenfinanzierten Homöopathie wenden ein, dass die Wirksamkeit dieser Methode naturwissenschaftlich nicht bewiesen sei. Das ist bei vielen konventionellen Medikamenten aber mitunter auch nicht anders. Es ist ja nicht so, dass jede Pille zu 100 Prozent bei allen Patient*innen gleich oder überhaupt wirkt
– auch wenn die Marketingmaschinen der Pharmaindustrie uns dieses gerne so glauben machen will. Außerdem sind homöopathische Medikamente so konkurrenzlos preisgünstig, dass die Krankenkassen erheblich sparen könnten,
wenn das homöopathische Präparat sofort wirkte, ohne dass noch schulmedizinische Mittel zu Hilfe genommen werden müssten, was sehr häufig der Fall ist.

Empfehlung der  Bertelmanns Stiftung ist wohl an Unmenschlichkeit nicht mehr zu toppen!

 

Es soll die Engpässe beim Pflegepersonal durch Krankenhausschließungen entgegenwirken, so eine Empfehlung der Bertelmanns Stiftung dieser Tage.

„Das ist ja wohl an Unmenschlichkeit nicht mehr zu toppen“, so die Präsidentin des Bundes-verband Graue Panther e.V. (dem Dachverband der bundesweiten Senioren-Schutz-Bund e.V. Vereine) Erika Lohe-Saul in einer ersten Stellungnahme.

 

Der Personalmangel im Pflegebereich hat drastisch zugenommen, so fehlten nach Recherchen des NDR allein in Niedersachsen im Juni 2019 fast 1.000 geprüfte Pflegekräfte. Die Lage hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Grund hierfür ist jedoch nicht die Zahl der Krankenhäuser, sondern eine seit Jahrzehnten verfehlte Gesundheitspolitik“, kommentiert sie weiter die Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Die bundesweite verfehlte Gesundheitspolitik hat schon lange nicht mehr die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Blick gehabt.

 

Die Gesundheitsversorgung leidet nicht etwa unter der Anzahl der Krankenhäuser, sondern unter deren Kommerzialisierung und dem zunehmenden Druck, Gewinne für große Konzerne erwirtschaften zu müssen. Auch in Niedersachsen wurde zu Beginn der  2000er Jahre die Privatisierung  durch die damalige Landesregierung forciert. Wohin Markt und Wettbewerb als alleiniger Maßstab führen, ist jetzt deutlich zu sehen:   Personalmangel, Arbeitsverdichtung, Leiharbeit, untertarifliche Bezahlung und Lohnkürzungen sind in den Kliniken, aber auch in Pflegeeinrichtungen an der Tagesordnung.

 

„Der Herr Bundesgesundheitsminister Spahn hält zwar tolle Reden über seine Absichten, etwas ändern zu wollen, aber mit den Taten ist er doch sehr sparsam“ so die Präsidentin weiter.  Hier muss der Hebel angesetzt werden, wenn verhindert werden soll, dass weiterhin viele Pflegekräfte ihrem  Beruf den Rücken kehren und sich Auszubildende  kaum noch finden lassen. Es braucht endlich ein radikales Umdenken, statt dem Pflegenotstand weiter hinterher zu sparen und die soziale Infrastruktur weiter zu zerstören!

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert daher eine sofortige Abkehr von der  Privatisierung im Gesundheitswesen.

 

Eine wohnortnahe stationäre Versorgung kann nur gesichert werden, wenn Krankenhäuser in öffentlicher Hand betrieben werden und damit dem Markt und dem ruinösen Wettbewerb entzogen werden. Gerade ältere Menschen sind in der Genesung auf den Besuch ihrer Lieben angewiesen und das geht schlecht bei Anreisen von bis zu 100km.  Dazu gehört natürlich  auch, dass Pflegekräfte bundesweit  nach dem Tarif des Öffentlichen Diensts (TVÖD) bezahlt und durch bedarfsgerechte Personalschlüssel deutlich entlastet werden.

 

 

 

Schütz die Gesundheit  Eure Enkelkinder und schont die Umwelt zugleich.

 

Kauf und gebt Ihnen keine übersüßten Drinks in Plastikverpackungen !!

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. ruft seine Freunde zur Teilnahmen an dieser Aktion auf.

 

https://www.change.org/p/stoppt-den-%C3%B6kologischen-irrsinn-der-kinder-lebensmittel/u/24815657?cs_tk=AmF8bUJXoO4WIGysLF0AAXicyyvNyQEABF8BvIaH7eilIfh1dFGpO5ueo6Y%3D&utm_campaign=eec6b55898ff4385a28c1cb67fcc9c65&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

Der Bundesverband Graue Panther e.V. als Dachverband aller Senioren Schutz Bund GP e.V. Vereine in Deutschland

begrüßt ein Urteil des  Verwaltungsgerichtshof München (Az.: 11 CS 18.1897).

„Nur wenn konkrete Tatsachen Zweifel an der Fahreignung begründen, kann die Fahrerlaubnisbehörde von älteren Verkehrsteilnehmern eine medizinische Begutachtung verlangen. Nur ins Blaue hinein geht das nicht.“

Hintergrund war, dass die Mitteilung einer Hausärztin an die Fahrerlaubnisbehörde, in der pauschal an der Fahrtauglichkeit einer älteren Person gezweifelt wurde. Sie hatte weder eine Untersuchung vollzogen noch gab es eindeutige Symptome oder eine Diagnose. Ihre Begründung war einzig gewesen: „Der Mann könne sich schlecht fortbewegen“. Daraufhin forderte die Behörde ein medizinisches Gutachten von dem Senior, der sich weigerte. Anschließend entzog ihm die Behörde die Fahrerlaubnis.

Der Mann zog vor Gericht - mit Erfolg! Ein ärztliches Gutachten dürfe die Behörde nur dann fordern, wenn konkrete Tatsachen bekannt würden, welche die Bedenken in Bezug auf die körperliche oder geistige Eignung auch begründeten. Grundsätzlich gilt zwar: treten Leistungsschwächen aufgrund von Altersabbau auf, kann das zwar eine mangelnde Eignung annehmen lassen (auch ohne Unfall) aber „Ein hohes Alter allein bietet für sich genommen noch keinen Anlass, die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr durch ein ärztliches Gutachten überprüfen zu lassen“, urteilte das Gericht.

Wir gratulieren diesem Manne, der damit für viele Senioren einen Meilenstein gesetzt hat. Gerade für ältere Menschen im ländlichen Raume ist die Fahrerlaubnis die einzige Möglichkeit, im gewohnten sozialen Umfeld leben zu können und sich weitgehende Selbstständigkeit zu erhalten.

Berlin, Göttingen 18. Juni 2019

 

 

 

 

 

 

 

 
Nachdem letzte Woche auf der Länderjustizminister Konferenz der Vorstoß  aus Hamburg  gescheitert ist, hat sich der Dachverband aller Senioren Schutz Bund GP Vereine in Deutschland entschlossen eine Petition an den deutschen Bundestag zustarten.
 
Heute ist Freitag und die Jugend demonstriet  auf wieder für das Klima!
Abgelaufene Lebensmittel noch verwenden zukönnen anstatt zu vernichten hat einen sozialen und einen umweltbewußten Aspekt. 
 
Machen Sie doch mit und unterstützen Sie unsere Aktion zum Wohle unserer Umwelt und für die kommenden Genertionen.
 
 
Berlin, Göttingen den 14.06.2019
 
 
 
 

 

„Wer von Klimawandel und Verantwortung redet, sollte auch ein wirksames Zeichen setzten“

 

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  ist mal wieder über die Doppelzügigkeit der Frau Bundeskanzlerin Merkel verwundert.

Alle reden von CO2 Emissionen und deren Verringerung und die Bundeskanzlerin schießt mal eben jede Menge CO2 in die Luft und fliegt für 5 Stunden in die USA um an der Harvard Universität eine Ehrendoktorwürde entgegen zu nehmen und eine Dankesrede zu halten. Im Zeitalter von Videokonferenzen und bester Bildübertragung hätte das nicht sein müssen. Ein Vertreter der Harvard Universität hätte per Linienflug nach Berlin kommen können und per Liveschaltung hätten Geehrte , Senat und Studierende die Zeremonie verfolgen können.

Wir denken an die Umwelt für die kommenden Generationen und deshalb sagte die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V. ,  Frau Erika Lohe-Saul , in einer Stellungnahme: „Wer von Klimawandel und Verantwortung redet, sollte auch ein wirksames Zeichen setzten!“.

Für die Präsidentin  des Bundesverbandes ist es eine ausgesprochene Doppelzügigkeit, wenn die Frau Bundeskanzlerin in ihrer Harvard Rede mit Blick auf den menschengemachten Klimawandel  sagt: "…alles Menschenmögliche zu tun, um diese Menschheitsherausforderung wirklich in den Griff zu bekommen." Noch sei das möglich. Auch dazu müsse jeder seinen Beitrag leisten. Man müsse besser werden. Sie werde sich deshalb mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Deutschland 2050 das Ziel der Klimaneutralität erreichen werde. "Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir sie gemeinsam angehen. In Alleingängen wird das nicht gelingen…."

Hat unsere Bundeskanzlerin ein Problem mit modernen Kommunikationsmitteln oder ist ihr ihre Vorbildfunktion immer noch nicht klar.  Diese Frage stellen wir uns mit Blick und Fürsorge auf die nächsten Generationen.

Berlin, Göttingen den 31.5.2019

 

 

 

 

Ist das die neue christliche Bevormundung mündiger Bürger?

 

Sehr geehrter Herr Spahn,

 

Sie sind sehr jung und immer wieder für nicht nachvollziehbare politische Entscheidungen gut.

Heute nun stellen Sie und einige andere Politiker  der GroKo  Ihren „ Vorstoß zur Organspende“ vor, mit dem Sie  jeden mündigen Bürger zum Zwangsorganspender zwingen wollen.

 

SIE sind aber Vertreter einer  "(zumindest dem Namen nach) christlichen Partei“!

SIE reden immer wieder von mehr Demokratie und Mitbestimmung!

Und SIE waren es, der  noch als JU Vorsitzender älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger (80+ Generation) lebensverbessernde Hüftoperationen untersagen wollte.  

Was ist das für eine Doppelmoral, die künstliche Ersatzteile für ältere Menschen verbieten wollen, aber jeden mündigen Bürgerin und jeden mündigen Bürger zum lebenden Ersatzteillager abstempeln.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder, der ein Organ (seine Organe) spenden will, das auch selbst kundtun wird.   Und wer sich mit dem Thema nicht beschäftigt hat, der sollte über mehr Aufklärung zum Beispiel im Rahmen von beruflicher Fortbildung  informiert werden.

Nur weil ein Organhandel - Skandal vor einigen Jahren, die Bereitschaft zur allgemeinen Organspende gedrosselt hat, dürfen mündige Bürger*innen jetzt nicht ausgeschlachtet werden!!

 

Und gestatten Sie eine Frage. Sie haben doch sicherlich jetzt schon einen Organspende Ausweis  und würden sich im Notfall  zu 100 % ausschlachten lassen?!

Oder halten Sie es für sich persönlich so wie beim Thema Pflege?  Da haben sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen offen zugegeben, dass Sie niemals Ihre Eltern zu Hause  alleine pflegen möchten. Das muten Sie und Ihre Regierungs-und Parteikolleg*innen ja auch nur den mündigen Bürger*innen - vor allem den Frauen - zu.

 

Erika Lohe-Saul.

Offener Brief unseres Vereines aus Südniedersachsen

 

Offener Brief an die Geschäftsführer der Edeka Geschäfte   in den  Landkreisen Göttingen, Northeim und Eichsfeld

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

vor einigen Wochen gab es in Bayern 3  einen Bericht über die Studentinnen Caro und Franzi und über Ihre gute Tat für die Umwelt und gegen den Welthunger und über die Strafanzeige, die  der  Edeka-Geschäftsführer angestrebt hat.

Nun hat im Rahmen der Grünen Woche diese Ungeheuerlichkeit auch Campact auf den Plan gerufen.

Bevor wir nun zum Boykott von Edeka Geschäften aufrufen um Caro und Franzi moralisch zu unterstützen, würden wir gerne von Ihnen wissen, hätten Sie auch Strafanzeige gestellt.

 

Es ist ja allgemein bekannt, dass  die Edeka Geschäfte auf der Franchise Base agieren.

Daher fragen wir uns: War es die TAT eines einzelnen oder ist es Edeka Moral !

"Pflegewatergate  zwischen den Meeren" geht weiter!

 

Im Folgenden  geben wir Fakten  aus einem offenen Brief an den Innenminister  Grote von Schleswig-Holstein eines aktiven Grauen Panther Mannes weiter.

Man solche – und wenn auch nur kleinste Ungereimtheiten – nicht oft genug veröffentlichen und weitergeben.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. möchte damit auch andere Mitbürger*innen ermutigen sich zu wehren oder zumindest um Hilfe rufen und sich nicht alles gefallen zu lassen.  Unsere Nachbarn in Frankreich gehen als Gelbwesten auf die Straße, wir sollten auch viel öfters protestieren.

 

 

„Sehr geehrter Herr Minister Grote,

 

die Enklave der Rechtlosigkeit und Gesetzlosigkeit dank der Polizei und der Lübecker Staatsanwaltschaft, wo sich die Staatsanwälte selber gegenseitig decken in absurden nicht rechtsstaatlichen Begründungen ihres Handels, ist den Bewohnern des  Hauses in der Trägerschaft der AWO in der Paul-Ehrlich- Straße 5-7 nicht geholfen. Der Vermieter ist die Fa. Semmelhaack, nur zur juristischen Klarstellung.

Mit Wissen und durch nicht Handeln der Führung der AWO in Kiel, Personen der AWO, Braun Prokurist der AWO-Pflege, Selck, Schubert beide Geschäftsführer, sowie der Einrichtungsleiterin mit hoher beruflicher Profilierungssucht, werden Bewohner die nicht alle schon den Pflegegrad besitzen, in ihrer Lebensqualität so eingeschüchtert und ihrer vom Gesetz garantierten Grundrechte beraubt.

Als Innenminister muss ich Sie auffordern, die Einrichtung  der AWO- S-H gGmbH in der Paul--Ehrlich-Straße aufzulösen. Ein über Jahre gehende Abrechnungsbetrugsserie gegenüber den Pflegekassen ist nicht mehr hinzunehmen.

Dass es nicht frühzeitig unterbunden wurde und nicht wirklich strafrechtlich geahndet wurde, liegt an den Ermittlungsbehörden, wo auch Ihre Landespolizei mit dazu beitrug.  

Heimkontrollen immer noch schwierig

 

Bundesverband Graue Panther e.V. fordert für das neue Jahr mehr und bessere Heimkontrollen zum Wohle der Bewohner.

Wenn  in der Pflege etwas schief läuft, dann sind es neben den Krankenkassen die Heimaufsichten, die ein Auge darauf haben sollten. Einmal im Jahr sollten sie kontrollieren, ob genügend Personal in den Einrichtungen ist und ob die Abläufe sauber dokumentiert sind. Und ob Fehler gemacht wurden.

Für uns gilt seit nun mehr fast 40 Jahren: „pflegebedürftige Menschen sollten die Chance haben, selbstbestimmt zu wohnen“. Und deswegen ist es wichtig, dass eine staatliche Stelle prüft, ob das auch wirklich funktioniert.

Die Realität sieht leider anders aus: Ob in Lübeck, Kiel, Göttingen, Würzburg oder ..?  Und nicht nur  beim Pflegepersonal herrscht akuter Personalmangel, es mangelt genauso ab Heimkontrolleuren!   Auch hier hat der Gesetzgeber  jahrelang weggeschaut!!

 

Das Thema Abrechnungsbetrug in der mobilen Pflege und generell beträgt nach gestrigen und heutigen Ansagen im TV,

 

2 Milliarden Euro Schaden.

Gestern fing die Berichterstattung an, aber ganz zaghaft.

Da stellt sich nun die Frage vom Wert her ist das 2/3 der angesetzten Beitragserhöhung. Also einfach Beiträge erhöhen aber gegen den Abrechnungsbetrug nichts unternehmen.

Wenn ich es eben nicht im TV vernommen hätte ich würde ja noch sagen in Deutschland herrscht noch ein wenig Ordnung,

aber nach keinem Aufschrei, ist das nicht der Fall.

Was sind wir für eine Gesellschaft die sich betrügen lässt und die Kassen ausrauben lässt, und strafrechtlich versagt und nix unternimmt?

Und Vertreter politisch und fachlich verdunkeln, verschleppen, vereiteln und verharmlosen.  

Leute wacht mal auf, die Betrüger sitzen neben Euch! Sie bereichern sich an Euren Beiträgen!

Es ist nicht gewollt im System aufzuräumen. Es wird sich eine kriminelle Bande von Betrügern herangezogen.

Glückwunsch an die Gesellschaft!

Frau Jaura deshalb werden wir so bekämpft trotz Erfolge gegen die Stümper der Verfolgungsbehörden sowie der Verursacher,

alles klar.

Gesellschaft Ihr habt nix anderes verdient.

Mit freundlichem Gruß, 

Gerhard Schulz

 

 

Es sind in der Vorweihnachtszeit wieder  Trickdiebe unterwegs

 

Hier ist eine Information für alle Senioren-Innen

 

Aus meinem persönlichen Bereich.

 

Ein Senior 91 Jahre (letzter Lebenspartner meiner verstorbenen Mutter) bekam an einem Freitag einen Anruf angeblich von meinem Bruder, den er an der Stimme erkannt haben will.

Dieser verlangte einen hohen  Geldbetrag. Der Senior erklärte dass das so einfach nicht geht. Er muss das Geld vorher bestellen. Es wurde gefragt wie viel er im Haus hat.

Da sagte er € 250. Welche Bank er hat wurde vom Anrufer auch gefragt. Worauf der Senior auch diese angab. Warum mein Bruder so viel Geld braucht wollte er wissen.

Die Antwort war: Das sage ich Dir noch. Dann kam ein 2. Anruf. Ich habe mit Deiner Bank gesprochen, die hat morgen auf. Ich komme morgen vorbei. Wofür er das viele Geld braucht

wollte der Senior noch wissen. Die Antwort : Für eine Eigentumswohnung. Danach hat der Senior mich angerufen. Ich habe sofort meinen Bruder angerufen, der von nichts wusste.

Der hat keine Eigentumswohnung gekauft und hat auch nicht angerufen und braucht auch kein Geld. Dann habe ich den Senior wieder angerufen und ihm mitgeteilt, dass mein Bruder der

Anrufer nicht war und er morgen keinen in seine Wohnung in der Seniorenanlage lassen soll. Die Schwestern haben einen Schlüssel.

Danach habe ich die Rezeption dort informiert. Dort sagte man mir gleich: Das ist der Enkeltrick. Anschließend habe ich bei der Polizei angerufen und den Fall dort geschildert.

Es wurde alles aufgenommen und an die entsprechende Dienststelle weitergeleitet. Von dort bekam ich noch ein paar Anrufe. Die Kriminalpolizei konnte

den ganzen Samstag nicht zur Verfügung stehen. Wir hatten keine Uhrzeit. Ich bin am Samstag früh um 8.00 Uhr in der Seniorenanlage gewesen und mir wurde von

der Rezeption die Wohnungstür aufgeschlossen. Da freute sich der Senior als er mich sah. Es passierte aber nichts. Es kam keiner. Mittags gingen wir essen. Gegen Nachmittag

kam ein Beamter von der Polizei und hatte an mich noch ein paar Fragen. Dann bin ich wieder nach Hause.

Am Montag danach habe ich bei der Bank angerufen und den Fall geschildert. Wir haben vereinbart dass für 3 Monate das Konto überwacht wird. Die Bankangestellte in der Zweigstelle in

der Senioren-Anlage hat verfügt dass Zahlungen die aus anderen Zweigstellen kommen könnten nur nach Nachfrage über sie gehen.

Fazit:  Vorsicht bei solchen Telefonaten !!

 

Viele Grüße 

Ilona Schwarz (Mitglied im Bundesvvorstand)

  

     

    

 

Aufruf zur aktiven Teilnahme

 

am Aktionstag des Bundesverbandes Graue Panther e.V. in Zusammenarbeit mit dem Senioren Schutzbund „ Graue Panther“ Berlin e.V.

auf dem Potsdamer Platz von 11 – 17 Uhr am 1. Oktober 2018 anlässlich des „ internationalen Tag der älteren Generation“.

 

Altersarmut  - Vereinsamung im Kiez – Pflegenotstand in Pflegeeinrichtungen - Personalmangel bei den ambulanten Pflegediensten --- geringe Rente und hohe Miete --- …..

 

Leider geht es vielen Menschen der älteren Generation nicht gut oder sie sind schlecht versorgt!

 

Wir  als eine Selbsthilfegruppe wollen uns mit den Gegebenheiten nicht abfinden, prangern aus langjähriger Tradition an  und helfen mit individuellen Tipps dem Einzelnen.

 

Der „internationale Tag der älteren Generation“ wird auf Beschluss der Vereinten Nationen  seit 1991 an jedem 1. Oktober begangen.

 

Herzliche Einladung

Der Bundesvorstand,

Der Vorstand des SSB Berlin

 

 

 

 

Ein Bericht aus unseren Vereinen !

 

Der Senioren Schutz Bund Graue Panther aus dem Osnabrücker-Land   unterstütz das Bürgerbegehren für eine kommunale Wohnungsgesellschaft in Osnabrück und tritt sozusagen nachträglich der Unterstützer Liste bei.

Im Rahmen unserer Informationsstände wärend der Osnabrücker Senioren Woche 2018 wurden wir vom Bürgerbegehren angesprochen und sind natürlich sofort dabei.   Gerade auch Rentnerinnen können sich oft keine vernüftige Wohnung mehr leisten, weil ihre Renten zuklein sind.

Kommen Sie zur Auftaktveranstaltung des Bürgerbegehren am 29.9. ab 10 Uhr auf den Theatervorplatz oder unterstützen Sie das Bürgerbegehren mit Ihrer Unteschrift.  Das Bürgerbegehren benötigt 10.000 Unterschriften von Wahlberechtigten Osnabrückerinnen und Osnabrücker um das Bürgerbegehren zu erreichen.

  

https://bezahlbarer-wohnraum-osnabrueck.de/     Ihr kann man die UnterstützerListen für das Bürgerbegehren auch runterladen.

Danke!

Gleichzeitig möchte ich mich bei allen BürgerInnen bedanken, die uns an den Info-Ständen und auf der Veranstaltung besuchten.

Renate Schmidt, Vorsitzende

 

 

 

 

 

Finger weg vom Eintrittsgeld  in der Notaufnahme !!

 

 

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. protestiert aufs Schärfste gegen eine Gebühr für Behandlungen in der Notaufnahme, wie es auch in diesem Sommer wieder gefordert wird. Für den Bundesverband Graue Panther e.V. würden damit sozial schwache Menschen von ärztlicher Notversorgung ausgeschlossen und die Zweiklassenmedizin manifestiert.

Solange Patienten in den Arztpraxen keine Behandlung erhalten, weil diese zu viele Patienten betreut, zu wenig Personal hat oder eben gegen Ende des Quartals keine Budget mehr frei hat, MÜSSEN Patienten mit Schmerzen – auch wenn es nur ein eingewachsener Nagel ist – zur Notaufnahme gehen, auch wenn sie dazu oft quer durch die Stadt fahren müssen. Die Folgekosten, bei zu später Behandlung von vermeintlich kleinen Problemen sind nur allzu oft viel größer.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung aller Patienten. Gleich welcher Altersgruppe und sozialer Schicht!

Der Hintergrund:

Seit Sommer 2016 fordert in regelmäßiger Wiederholung die Kassenärztliche Vereinigung eine Kostenbeteiligung für Behandlungen in der Notaufnahme. Solange bis diese  eingeführt wird?   Je öfters desto erfolgreicher ?

2015  begann der Hartmann Bund NRW das erste Mal  die Diskussion, im gleichen Jahr gefolgt von der Süddeutschen Zeitung, die mit 100 € richtig aufschreckte.  Im September 2016 nahm sich dann die Zeit des Problems an.  Im Frühjahr 2017 folgte die Kassenärztliche Vereinigung Südwest und fand breite Zustimmung in einem Artikel des Spiegels.

 

 

„Einführung einer staatlichen Mietpreisobergrenze“

 

(Aus der Arbeit der selbstständigen Vereine)

 

Die Senioren Schutz Bund Graue Panther Vereine in Südniedersachsen und im Oldenburger Land begrüßen den Vorschlag vom Mieterbund Niedersachsen, (Justiziar Reinold von Thadden) vom vergangenen Montag, eine staatliche Mietobergrenze in Ballungsräumen einzuführen. Mit seiner Aussage:

 

"Markt kann das nicht alleine regeln",

spricht er uns direkt aus der Seele.

 

Überall im Lande ist es zu beobachten, dass es zu wenig Sozialwohnungen gibt. Dazu eine Mietpreisbremse, die nach Meinung vieler nicht richtig funktioniert, schicke Umbauten in den Stadtzentren - wohnen in den Innenstädten wird zum Luxus. Selbst im genossenschaftlichen Wohnungsbau werden in den Städten durch Moderni-sierungen die Grundmieten nach oben getrieben. Was direkt oder indirekt dazu führt, dass Wohnraum mit kleinen Mieten für ältere Menschen oder Alleinerziehende immer weniger wird.

Wenn man Altersarmut und Obdachlosigkeit verhindern wolle, dann sollte die Politik über neue Wege zumindest nachdenken.  Wollen wir in Deutschland etwa die englischen Verhältnisse der 70er Jahre erreichen?

In unseren Augen ist die prompte Antwort von Bauminister Olaf Lies (SPD) völlig unverständlich und unsozial. Ohne eine gute Idee auf rechtliche und umsetzbare Möglichkeiten zu prüfen, lies er verlautbaren: (dass) „...die Politik den freien Markt nicht stören wolle…“ .

      Trümmerfrauengedenken 2018

 

                                                                                                      Ein Betrag aus dem Berliner Verein.

 

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Gedenkveranstaltung für die Berliner Trümmerfrauen speziell und die Trümmerfrauen Deutschland-weit.

 

Seit 1988 führt der Senioren-Schutzbund Graue Panther Berlin e.V. jährlich am 09. Juli eine Gedenkveranstaltung für die Berliner Trümmerfrauen am Trümmerfrauen-Denkmal hier in der Hasenheide durch und hat aus diesem Anlass Forderungen für eine Altersabsicherung der Trümmerfrauen in ganz  Deutschland.  Unser Treffen heute findet also zum 30. Male statt!

 

Der Gedenktag 9. Juli ist ein beklemmendes Datum, denn an diesem Tag beendete 1987 eine damals 66 Jahre alte Trümmerfrau, Ruth-Silvia Niendorf, aus Berlin durch Aufhängen an der Türklinke ihr Leben. Der Anlass war eine Mieterhöhung von 76 DM, die sie meinte nicht verkraften zu können und die Scham über ihre Altersarmut. Sie bezog eine Rente von ca. 700 DM. –

Einen Monat vorher, am 12.06.1987 war sie noch dem damaligen US-Präsidenten, Ronald Reagen, als eine von fünf Trümmerfrauen vorgestellt worden. Mit einem Händedruck von Präsident Reagan sollte ihnen stellvertretend für alle anderen Trümmerfrauen für den Wiederaufbau nach Kriegsende gedankt werden, während die meisten von ihnen im Alter unversorgt dastanden, weil die Politik, über die Sonntagsreden hinaus, nie daran dachte, ihnen ein menschenwürdiges Dasein im Alter zu ermöglichen.

 

 

30 JAHRE   Trümmerfrauen Gedenktag in Berlin

 

 

Seit dem 9. Juli 1988, dem zweiten Todestag der Ruth-Silvia Niendorf veranstaltet der Senioren Schutz Bund Graue Panther e.V. 

jedes Jahre einen Gedenkmarsch vom Herrmanns Platz in Berlin-Neuköln  zum Trümmerfrauen Denkmal im Jahn-Park,Hasenheide.           .                              Auch dieses Jahr startet um 11.00 Uhr der Gedenkmarsch vor Karstadt (U-Bahnaufgang)

 

Der Hintergrund:

 

1986 beging die ehemalige Trümmerfrau Ruth-Silvia Niendorf in Berlin Suizid, weil sie mit ihrer niedrigen Rente von 700 Mark eine Mieterhöhung um 76 Mark nicht mehr zahlen konnte.  Der  Senioren Schutz Bund Graue Panther rief daraufhin  1988 den 9. Juli als Gedenktag für die Trümmerfrauen insgesamt  ins Leben.

Seit dem Jahr 1987 trafen sich noch lebende Trümmerarbeiter mit ihren Angehörigen am Hermannplatz und zogen von dort zum Trümmerfrauendenkmal in der Hasenheide, wo ein Blumengesteck abgelegt wurde. Heute zieht nur noch eine kleine Gruppe von Grauen Panther zum Denkmal und erinnert an die Leistungen der Trümmerfrauen für Berlin. 

Am 2. Mai 1952 verlieh der Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, 32 Trümmerfrauen und 17 Enttrümmerungsarbeitern das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Heutzutage wird leider eher vom Mythos und Erfindung in den modernen Medien gesprochen als von Lebensleistung von Frauen, oft sogar Kriegswitwen, die ihre Kinder durch bringen mussten.

 

(Hintergrundinformationen:   http://www.taz.de/!579108/  )

 

 

 

 

BRÜCKEN BAUEN

 

Mehr Mittel und Wertschätzung für Pflegeberufe

 

In seiner Rede bei der Eröffnung des Seniorentages in Dortmund machte Bundespräsident Steinmeier deutlich, dass in Bezug auf Wertschätzung und Bezahlung in den Pflegeberufen Handlungsbedarf besteht.

 

Die Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine in Deutschland und deren Dachverband fordern dies seit Jahren. Wir danken Herrn Bundespräsident Steinmeier für die deutlichen Worte.  nachzulesen u.a.

 

http://www.deutschlandfunk.de/deutscher-seniorentag-bundespraesident-steinmeier-fordert.1939.de.html?drn:news_id=887133

 

Als Mitglied  der BAGSO (Bundesarbeitgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.  verweisen wir an dieser Stelle auf die "Dortmunder Erklärung",

Abschlusserklärung des 12. Deutschen Seniorentages 2018

 

http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Positionen/2018/Positionspapier_Dortmunder_Erkaerung_MAI_2018.pdf

 

 

Bundesvorstand Graue Panthe e.V.

Dachverband der Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine in Deutschland

 

 

 

Foto: Unsere Präsidentin im Gespräch mit den Vorsitzenden der BAGSO

 

Bremerhavener Erklärung

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. und seine Mitgliedsvereine fordern die sofortige Einführung einer Mindestrente in Höhe von 1.200 Euro.

Mit seiner Erklärung erneuert der Bundesverband Graue Panter e. V. eine seiner Grundforderungen aus den Gründungsjahren der Grauen-Panther-Bewegung.

 

Die Delegiertenversammlung der Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine, mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem gesamten Bundesgebiet, hat in Bremerhaven obige Erklärung verabschiedet.

Neben einer generellen Erhöhung der Renten für alle, brauchen wir dringend eine Mindestrente. Die prozentualen Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre haben die soziale Schere auch innerhalb der Rentnerinnen und Rentner immer mehr geweitert. In unserem Rentensystem führen geringe Einkommen,Teilzeitbeschäftigung und Lücken im Versicherungsverlauf (Kindererziehung, Pflege, Arbeitslosigkeit) zwangsläufig zu geringen Renten.

 

Ein Beitrag unseres Mitgliedsvereins aus Südniedersachsen

 

ALTERSARMUT  stark im  KOMMEN

 

Der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen startet  in Zusammenarbeit mit der Initiative gegen Altersarmut  eine weitere Aufklärungskampagne in den nächsten Monaten.

Das Armutsrisiko in Niedersachsen hat 2016 den höchsten Wert seit seiner ersten Berechnung im Jahre 2005  erreicht. Fast ein Sechstel der  Bevölkerung,  das sind  rund 1,254  Millionen Menschen, waren damit von Armut bedroht, teilte das Landesamt für Statistik  in Hannover mit. Im Land Bremen lebt fast jeder Fünfte an der Armutsschwelle.  Gleichzeitig aber gehört  Bremen neben Hamburg zu den Ländern, in denen prozentual die meisten Menschen  mit deutlich überdurchschnittlichen Einkommen leben. Fast jeder Zehnte verdient dort  mehr als drei  Mal so viel wie die Menschen  im Bundesdurchschnitt.  Hier in  Niedersachsen ist es fast jeder 15. Dahinter folgen in der Statistik nur noch die ostdeutschen Länder.

Besonders auffällig  in  Niedersachsen sei,  dass seit einigen Jahren die Armutsgefährdung  für deutsche Staatsangehörige abnehme, während sie für hier lebende Ausländer steige.  Der  Geschäftsführer  der Landesarmutskonferenz, Klaus-Dieter Gleitze,  warnte vor sozialen Verwerfungen und mahnte Politiker, zum Handeln: „Das Geld  für mehr soziale  Gerechtigkeit ist da.  Was fehlt, ist der politische Wille zur Veränderung.“