Notfalldose

       im Kühlschrank           kann Leben retten                    

 

 


Weil im Notfall jede Sekunde zählt, wurde die Notfalldose erfunden. Seit 2015 gibt es sie in einzelnen  Städten,

Gemeinden und bei einigen lokalen Hilfsorganisationen.

Wenn zu Hause etwas passiert und Rettungskräfte anrücken müssen, ist es wichtig, dass diese die Situation schnell erfassen können. Sie müssen nicht nur wissen, was dem Betroffenen fehlt, sondern im Idealfall auch über seine medizinische Vorgeschichte informiert werden. Oft sind Patienten aber nicht mehr ansprechbar. Und auch Angehörige sind nicht immer in der Lage, ausführliche Auskunft zu geben – vor allem nicht in einer solchen Stresssituation.



Damit Rettungskräfte trotzdem Bescheid wissen, ohne lange nach verborgenen Ordnern und in der Wohnung verteilten Dokumenten zu suchen, gibt es die sogenannte Notfalldose. Die Notfalldose ist ein kleiner zylinderförmiger Behälter in grün-weißer Farbe, die mit einem Notfall-Infoblatt z. B. über den Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Operationen und Medikamente informiert und zwei kleinen grünen Aufklebern

 

Wie funktioniert die Notfalldose?


Das Infoblatt kann beidseitig ausgefüllt werden. Unter anderem sind hier freiwillige Angaben zu Gesundheitszustand, Allergien, Medikamenten und Kontaktpersonen möglich. Aber auch weitere Informationen können eingetragen werden. Zum Beispiel, ob es Kinder oder Haustiere im Haushalt gibt, die versorgt werden müssen. Die Dose kann alles enthalten, was im Notfall eine Rolle spielt.

Die beiden grünen Aufkleber werden 1x auf den Kühlschrank und 1x an der Wohnungstür innen über dem Schloss geklebt.

 

Die Senioren Schutz Bund Graue Panther Vereine e.V.  in Berlin, Bremerhaven und Südniedersachsen haben diese gute Idee aufgenommen. Sie können die Notfalldose bei den Vereinen erwerben  und weitere Informationen dazu.

         August 2019